IBAF Afrika-Cup 2006 Blog

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Afrika-Cup 2006
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Autor: theshot (2006-06-16 18:47:09)
WORLD CUP > World Cup 2006 Special     Tags:  
Vorschau (Angola)
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Autor: theshot (2006-06-16 18:42:58)
WORLD CUP > World Cup 2006 Special     Tags:  
Vorschau (Tunesien)
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Autor: theshot (2006-06-16 18:40:05)
WORLD CUP > World Cup 2006 Special     Tags:  
Vorschau (Ghana)
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Autor: theshot (2006-06-16 18:38:11)
WORLD CUP > World Cup 2006 Special     Tags:  
Vorschau (Togo)
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Autor: theshot (2006-06-16 18:00:46)
WORLD CUP > World Cup 2006 Special     Tags:  
Vorschau (Elfenbeinküste)
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Autor: theshot (2006-06-16 17:27:33)
WORLD CUP > World Cup 2006 Special     Tags:  
Vorschau (1)
Skeptisch sind die Experten, was die Chancen der afrikanischen Mannschaften 2006 betrifft. Es droht das (zumindest relativ) schlechteste Abschneiden seit 1974.
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Autor: theshot (2006-02-19 22:50:10)
REVIEWS > Reviews by Team     Tags:  
Rückblick: Marokko
In einer Gruppe mit den späteren Finalisten, war es klar, dass eine der grossen Mannschaften mit einer Enttäuschung nach Hause fahren würde.
Und Marokko hatte dafür die besten Voraussetzungen: Nach der ungeschlagenen Qualifikation hatte man den Trainer gewechselt doch wenige Tage vor dem Turnier hatte man sich auch von Nachfolger Philippe Troussier schon wieder getrennt.
Dabei spielten die Marokkaner gar nicht so schlecht wie es das spätere Endergebnis aussagte: in den ersten beiden Spielen spielte man auf Augenhöhe mit der Elfenbeinküste und Ägypten.
Im dritten Spiel gegen Libyen trat das Problem der Mannschaft aber deutlich zu Tage: Es mangelte an konstruktivem und zwingenden Spiel aufs Tor und trotz Sturmstar Chamakh der Verwertung der eher wenigen Chancen.
So musste man ohne Torerfolg (0:1, 0:0, 0:0) trotz nur einer Niederlage doch sehr enttäuscht nach Hause fahren.

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Autor: theshot (2006-02-19 22:49:31)
REVIEWS > Reviews by Team     Tags:  
Rückblick: Libyen
In einer Gruppe mit den späteren Finalisten sowie Marokko waren die Erwartungen an die Libyer nicht allzu gross. Bestätigt wurde ihre Aussenseiterrolle auch deutlich im ersten Spiel gegen Gastgeber Ägypten (0:3).
Doch dann sah man plötzlich ein anderes Libyen. Mit der Rückkehr des angeschlagenen Spielmachers Tarek El Taib, der zunehmend sein überragendes Spielvermögen zeigte, wurde man zum äusserst unangenehmen Gegner für die Elfenbeinküste (1:2) und Marokko (0:0).
Es zeigte sich, dass die Libyer in Bestbesetzung eine fähige Mannschaft haben, jedoch den Ausfall von Stammkräften, schwer verkraften können (drei Spieler im ersten, der Torwart im zweiten Spiel).

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Autor: theshot (2006-02-19 22:48:45)
REVIEWS > Reviews by Team     Tags:  
Rückblick: Kamerun
Das Turnier für Kamerun als Fehlschlag zu werten wäre absolut unfair. Man hatte nunmal das Pech, schon im Viertelfinale auf die Elfenbeinküste zu treffen, mit denen man sich absolut auf der gleichen Ebene befindet. Und so wurde das Gipfeltreffen auch erst im 12. Elfmeter des penalty shoot out entschieden.
Zuvor hatte Kamerun 390 Minuten engagiert und konzentriert gespielt und lediglich ein Tor in der Verlängerung des Viertelfinale zugelassen.
Eto'o war der überragende Spieler mit 5 Toren in den ersten drei Spielen für die 'unbezähmbaren Löwen', die nicht wirklich besiegt wurden, aber zuletzt einfach nicht mehr das Glück hatten.
Den einzigen Vorwurf den man machen könnte: Wenn es denn möglich war das 1:1 gegen die Elfenbeinküste zu erzwingen, wäre mehr Risiko in jenem Viertelfinale nicht vielleicht doch erfolgreicher gewesen?

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Autor: theshot (2006-02-19 22:47:54)
REVIEWS > Reviews by Team     Tags:  
Rückblick: DR Kongo
Unser Dr. Jekyll and Mr. Hide Team:
Positiv:
Ein engagiertes und inspiriertes Spiel nach vorne.
Den Kongolesen blieb auch keine andere Wahl, denn die Abwehr war klein gewachsen und nicht in der Lage die europäischen Fussball gewohnten Gegner aufzuhalten.
Negativ:
Ständige Diskussionen und Verhandlungen um nicht gezahlte oder zu zahlende Prämien.
Ausraster bei zwei Spielern, die mit Rot vom Platz geschickt wurden.
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Autor: theshot (2006-02-19 22:47:22)
REVIEWS > Reviews by Team     Tags:  
Rückblick: Angola
Eigentlich spielten Angola einen sehr ansehnlichen, gut organisierten Kombinationsfussball.
Doch drei Schwächen kosteten die mögliche Viertelfinalteilnahme:
Die Ausnutzung der Torchancen, erschreckende Abwehrschwächen, und eine etwas unzureichende Ausdauer, die Angolaner hatten in der Schlussphase meist nichts mehr zuzusetzen.
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Autor: theshot (2006-02-19 22:46:39)
REVIEWS > Reviews by Team     Tags:  
Rückblick: Togo
Irgendwie Heimspiele in Lomé oder Auswärtsspiele gegen schwache Gegner zu gewinnen, war mit viel Engagement möglich.
Beim Afrikacup sind die Gegner besser vorbereitet und auf einem anderen Level.
Togo war von Träumern schon zum neuen Senegal propagiert worden, doch man verkannte, dass es sich bei Togo um eine Ansammlung von zweitklassigen Spielern handelt, anders als beim Senegal 2002.
Wenn dann die einmalige Fokussierung der Qualifikation verloren geht, das Team schlecht vorbeireitet anreist, die Egos in der Sonne des Erfolgs nicht mehr an einem Strang sondern gegeneinander wirken (Star Adebayor und Coach Keshi), dann passiert das, was dem Togo in Ägypten passierte (0:2, 0:2, 2:3).
Schlechte Aussichten für die WM, bei der die Gegner noch besser vorbereitet sein werden.
Schlechte Aussichten auch für Coach Keshi, der wahrscheinlich für die Fehler anderer bezahlen wird.

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Autor: theshot (2006-02-19 22:45:48)
REVIEWS > Reviews by Team     Tags:  
Rückblick: Tunesien
Tunesiens Auftritt war ein gefestigter.
Zumindest solange Tunesien der FC Santos war (Santos der überragende Mittelstürmer, ein eingebürgerter Brasilianer).
Nach zwei relativ überzeugenden Auftritten gegen Südafrika und Zambia allerdings wurde das Bild getrübt durch eine klare Niederlage der schon qualifizierten tunesier in der B-Aufstellung gegen Guinea, die ebenfalls in einer B-Formation angetreten waren.
Das kostete den Gruppensieg und brachte ein ausgeglichenes Viertelfinale gegen Nigeria, dass man dann nach Elfmeterschiessen verlor.

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Autor: theshot (2006-02-19 22:45:10)
REVIEWS > Reviews by Team     Tags:  
Rückblick: Guinea
Wie schon 2004 zeigte Guinea, dass die Qualitäten und Talent des westafrikanischen Fussballs sich nicht nur auf einzelne Länder beschränkt. Wobei das Potential der Guineaer traditionell eher eines der grösseren ist.
Überragend Spielmacher Feindunou, der auch 4 Tore erzielte.
Zu mehr als dem Viertelfinale reichte es aber auch diesmal nicht, als man in einem engen Viertelfinale gegen Nachbar Senegal verlor.
Insgesamt 3 Siege, 1 Niederlage, eine bessere Bilanz als die Senegalesen.
Und eine gegenüber 2004 verjüngte Mannschaft, die eine stabile Zukunft verspricht.
Hat man auch mal ein Losglück bei der WM-Quali wie 2006 Togo oder Ghana, ist auch mal mehr drin.
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Autor: theshot (2006-02-19 22:44:22)
REVIEWS > Reviews by Team     Tags:  
Rückblick: Südafrika
Südafrika war für viele die Enttäuschung und schlechteste Mannschaft des Turniers.
Wenn man gezielt mit jungen, unerfahrenen Spielern anreist, um diese aufzubauen, sollte man sich hinterher aber nicht gegen den eigenen Ansatz wenden und diese Mannschaft wieder total umschmeissen.
Doch genau das wird voraussichtlich passieren und das ist das eigentliche Ärgernis denn es dokumentiert die Inkonsistenz die vielen afrikanischen Aufbauversuchen innewohnt.
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Autor: theshot (2006-02-19 22:43:40)
REVIEWS > Reviews by Team     Tags:  
Rückblick: Sambia
Zambia spielten offen und positiv, wurden aber für Unerfahrenheit und mangelnden Zynismus von Tunesien und Guinea bestraft.
Erschütternd mit welcher Realitätsferne Politiker das Abschneiden kritisierten und das weitere Engagement Kalusha Bwalyas (eine Figur wie der junge Franz Beckenbauer als Teamchef 1986) in Frage stellten.
Der abschliessende Erfolg über Südafrika könnte ihn aber gerettet haben.
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Autor: theshot (2006-02-19 22:37:36)
REVIEWS > Reviews by Team     Tags:  
Rückblick: Simbabwe
Zimbabwe waren die positive Überraschung des Turniers. Wie schon 2004 steigerte man sich von Spiel zu Spiel, diesmal aber von einer bereits höheren Ausgangsposition.
In einer Gruppe in der man eigentlich keine Punkte erwarten konnte, kam man dank einer günstigen Konstellation sogar einer Viertelfinalqualifikation nahe.
Vor allem im Sturm sorgte ein inspiriertes Angriffstrio bei schnellen Gegenstössen für Gefahr, doch erst im dritten Spiel gegen Ghana konnte man Chancen auch in Tore ummünzen.
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Autor: theshot (2006-02-19 22:36:56)
REVIEWS > Reviews by Team     Tags:  
Rückblick: Nigeria
Nigeria mit seinen jungen Rohdiamanten waren schnell die Lieblinge der Journalisten.
Im Gegensatz zu den anderen westafrikanischen Mannschaften konzentrierte man sich nicht so sehr darauf die Räume eng zu machen und das Spiel des Gegners einzudämmen.
Eher wie die Brasilianer 2002, hielt man das Spiel offen, um es dann im gegebenen Moment mit ein, zwei brillianten Momenten zu entscheiden.
Das gelang nicht immer, und nicht immer bekam man auch die Unterstützung der gegnerischen Abwehrreihen sowie beim 2:1 im Gruppenspiel über den Senegal.
Trotzdem eine Mannschaft, die eine grosse Zukunft haben könnte.
Der schnelle Martins vorne, der grossartige Obi Mikel als neuer Passgeber und der gigantische Taiwo mit seinen brachialen Schüssen von hinten links, waren die grossen Lichtpunkte neben dem gewohnt starken Yobo und dem überragenden Torwart Enyeama.
Ja, eine Mannschaft, die eine grosse Zukunft haben könnte.
Doch wie oft hat man das schon über die Nigerianer gesagt.
Der Selbstzerstörungsknopf ist immer mit eingebaut...

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Autor: theshot (2006-02-19 22:36:20)
REVIEWS > Reviews by Team     Tags:  
Rückblick: Ghana
Ghana fuhren enttäuscht nach Hause, vor allem da man sich nach dem glücklichen Sieg über den Senegal schon im Viertelfinale gewähnt hatte.
Doch wieder einmal wurden die typischen ghanaischen Schwächen klar:
Die Mannschaft bekämpft ihre Gegner auf dem Platz erfolgreich, ist sehr gut in Zweikämpfen und Ballbeherrschung, hat also individuelle Stärken aber ein mittelmässiges Kombinationsspiel.
Dabei spielt man einen ähnlichen Stil wie Kamerun, doch dessen Spieler sind zum Teil einfach grösser und besser.
Die Folge: Die Spiele Ghanas sind nicht gerade torreich und Ghana erzielt einfach zu wenig Tore um ein solches Turnier zu gewinnen.
Seit über zwanzig Jahren hat man nun bereits dieses Problem und dementsprechend sehen auch die Resultate aus.
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Autor: theshot (2006-02-19 22:32:04)
REVIEWS > Reviews by Team     Tags:  
Rückblick: Senegal
Der Senegal war über weite Passagen der einzelnen Spiele eine sehr starke Mannschaft.
Aber die Senegalesen machten durch punktuelle Schwächen den aufgebauten Erfolg wieder zunichte: schlechte Chancenverwertung (Ausnahmen: Mamadou Niang, das Spiel gegen Guinea) und Unkonzentriertheiten kosteten schon in der Vorrunde die bereits erarbeiteten Punkte, sie kosteten auch das Finale.
Zwei Siege und drei Niederlagen (ohne das Spiel um den 3.Platz, dass auch verloren wurde) brachten die Senegalesen durch eine günstige Konstellation weiter als die Ergebnisse verdient hatten.
Fünf Siege wären aber durchaus möglich gewesen.
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