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Togo: erst in den letzten jahren fast regelmässig dabei, Bevölkerung: wie Dänemark, Klubfussball: bedeutungslos
Es gibt eigentlich keinen anderen ersichtlichen Grund für den Erfolg des Togo als den Trainer Stephen Keshi. Der Nigerianer hat die panischen versuche der Funktionäre, eine erfolgreiche Nationalmannschaft zu bekommen, kanalisiert und aus einer dünnen Spielerdecke eine erfolgreiche Einheit geformt. Die Zahl der Erstligaspieler in europäischen Ligen ist gering, die togolesische Liga bedeutungslos und so werden viele Akteure aus französischer 2. oder 3. Liga rekrutiert. Insofern ist der immer wieder gezogene Vergleich mit Senegal überdimensioniert.
Es gibt einen Star, Adebayor, Stürmer vom AS Monaco, sowie einen in Deutschland bekannten Spieler, Cherif Maman Touré. Nicht das dieser auf dem Bundesligarasen bekannt wurde. Er machte Schlagzeilen, als er als 17-jähriger Asylant von Eintracht Frankfurt im Bus ins Trainingslager geschmuggelt wurde, damit die Konkurrenz nicht mit ihm sprechen konnte, ein Straftatbestand für den wahrscheinlich Ahnungslosen. Er ging danach nach Frankreich, wo er auch noch heute spielt.
Er ist nicht zu verwechsen mit dem deutschen Bezirksligaspieler ähnlichen Namens, dessen Geschichte boulevardesk in den deutschen medien ausgeschlachtet wurde und der weder beim Afrikacup noch bei der WM dabeisein wird, es sein denn seine Teilnahme wird von einem deutschen Boulevardmedium 'finanziert', was durchaus denkbar ist
Dass die jüngst heile Welt des Togo beim Afrikacup ohnehin schon wieder in Gefahr ist, zeigt die Kritik, die Trainer Keshi öffentlich an den vorbereitungen äusserte, sowie die überzogene Erwartung die unter anderem Bashiru Salou mit seiner Halbfinalerwartung äusserte. Schon einmal wurde ein verbandskritischer Trainer Togos nach nur einem Spiel beim Afrikacup gefeuert. Bei Stephen Keshi wäre dies eine desaströse Entscheidung.
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