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Senegal: zuletzt stark aufgrund der in Frankreich spielenden Profis, davor eher zweite Reihe, Bevölkerung: , fortschrittlichstes westafrikanisches Land, Klubfussball: ganz gut, aber nicht Spitze
Im Senegal sah man sich nach dem Erfolg von 2002 schon als afrikanisches Spitzenteam, doch man hatte ein Maximum des Möglichen an Anstrengung herausgeholt und danach die Fokussierung verloren. Einigen Beteiligten stieg der Erfolg zu Kopf, Trainer Bruno Metsu wollte auch mal Geld verdienen, die optimale Konstellation bewegte sich in Richtung einer weniger optimalen, und so ist Senegal heute eine starke, aber keine absolute Topmannschaft mehr.
Der Nachfolger Metsus wie üblich schon wieder gefeuert und ein einheimisches Trainergespann verspricht das schlingernde Schiff jetzt wieder in erfolgreichere Bahnen zu lenken.
Man sollte sich also davor hüten, den Senegal vorschnell abzuschreiben.
Die Stärken liegen in der Abwehr inklusive Torwart Sylva und im Sturm sowie in der Physis der Spieler, auch im Mittelfeld (zum Beispiel Bouba Diop). Während es dort etwas an Kreativität fehlt, war man immer stark im Herausholen von Standards durch Diouf und anschliessender Verwertung durch die massigen Kopfballspieler. Allerdings wird Kreativspieler Fadiga und seine präzisen Freistösse voraussichtlich fehlen.
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