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Ghana: historisch top in Afrika, mehrfach Afrikacup Sieger, nur vor 2006 nicht bei einer WM, Bevölkerung: wie Rumänien, Klubs: mit Spitze
In Ghana ist ebenso wie in Nigeria Inkonsistenz Prinzip bei der Administration der Fussballerischen Angelegenheiten. Viele zerren das Boot in unterschiedliche Richtungen und nach jeder Niederlage gehts woanders lang.
Man könnte auch sagen: es wird nicht aufgebaut, sondern jeweils neu gewürfelt. Und diesmal war das Resultat dieser geduldigen Ungeduld ausnahmsweise ein positives: die WM-Qualifikation mit jenem Trainer der 2 Jahre zuvor Rwanda zum Afrikacup brachte, dem Serben Dujkovic.
Dass die Mannschaft immer potentiell stark war, sieht man daran, dass man eigentlich fast immer Mitfavorit auf den Titel ist, allerdings hat man ihn schon lange nicht mehr gewonnen.
Traditionell sind die Ghanaer zweikampfstark durch die Kombination von Athletik und Technik und können ein Spiel dominieren ähnlich der auf diesem Gebiet aber noch stärkeren Kameruner.
Eine Symbolfigur für diesen Stil ist der Chelsea Mittelfeldspieler Michael Essien.
Es hapert oft etwas im Kombinationsfluss und im Abschluss. Ghanaische Nationalmannschaften erzielen nicht unbedingt viele Tore, allgemein fallen in den Begegnungen mit den Westafrikanern nicht allzuviele.
Aber besiegt werden müssen auch sie erst einmal.
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