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Gruppe D #1 Nigeria - Ghana 1:0(0:0)
Ghana, wie Guinea und Kamerun, ein Team, dessen Stil auf Zweikampfstärke und individuelle Qualitäten aufsetzt. Aus einer defensiven Grundformation wird der Gegner wenn in Ballbesitz bekämpft. Ist man selbst am Ball wird mit einer begrenzten Zahl Spieler angegriffen ohne dass dabei flüssige Kombinationen zur grossen Stärke gehören.
Um nicht ins offene Messer zu laufen ist der Gegner gezwungen, selbst pragmatisch und geduldig zu spielen, so dass die Spiele oft etwas zerfahren wirken, um dann plötzlich mit einigen wenigen Highlights zu glänzen.
Diese nehmen im Verlaufe des Spiels aber zu, denn die Konzentration der Möchtegern-Italiener (oder Möchtegern-Chelseas?) von der Goldküste lässt in zunehmenden Masse nach, genauso wie die der ohnehin etwas lockerer agierenden Nigerianer.
Da diese die grösseren Einzelkönner in ihrer Mannschaft haben entscheiden sie auch das Spiel für sich: Als nach 81 Minuten die Ghanaer schläfrig und ohne den Ball zu blockieren mit dem Torwart diskutieren ob sie eine Abwehrmauer stellen sollen, führt Nigeria den Freistoss schnell aus und Abwehrsupertalent und Taiwo hämmert die Kugel in Roberto Carlos Manier die lange Ecke.
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