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Guinea: traditionelle Fussballkraft in Westafrika, aber unregelmässig oft dabei, nur einmal Zweiter, Bevölkerung: wie Belgien , Klubfussball: einst mit Spitze, heute relativ bedeutungslos
Guinea ist eine traditionelle westafrikanische Fussballmacht mit einem Talent vergleichbar dessen der Senegal, Elfenbeinküste oder Ghana. Doch in den letzten Jahren hatte man den Anschluss verpasst, das Land war sogar ins Abseits geraten als die Politik sich in die Angelegenheiten des Fussballs gemischt hatte und Guinea von der FIFA gesperrt wurde.
Doch Talent war trotzdem genug vorhanden und so fand man den Weg an die Spitze schnell zurück.
Beim Afrikcup 2004 hinterliess man einen bärenstarken Eindruck, physisch und technisch stark, und auch bei der WM-Qualifikation mischte man in der Gruppe mit Tunesien und Marokko zunächst kräftig mit.
Doch bei allem talent war die Mannschaft unausgeglichen besetzt, vor allem die Torhüterposition wirkte schwach. Dies kostete 2004 die verdiente Halbfinalteilnahme und auch in der WM-Qualifikation wertvollen Boden. Ausserdem erwies man sich als auswärtsschwach.
Nicht nur das Offensivpotential ist beeinbdruckend, obwohl Stürmerlegende Titi Camera nach dem letzten Afriacup zurücktrat. Stellvertretend für die beeindruckende Physis ist auch der weltbekannte Verteidiger Balde von Celtic Glasgow. Vorne sorgen unter anderem Feindouno und Mansare für kreatives und explosives Spiel.
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