 |
|  |
|
Geschrieben am 2006-02-07 21:39:25 von theshot
|
MATCHES AND RESULTS > SEMI FINALS Tags: Elfenbeinküste
Semifinale #1 Nigeria - Elfenbeinküste 0:1(0:0)
Die Elfenbeinküste vermittelt mehr und mehr das Bild einer Mannschaft nicht nur mit grossem spielerischen Potential sondern auch mit grosser Flexibilität.
Wieder konnte man einen grossen (allerdings auch etwas müden) Gegenspieler fast völlig neutralisieren, um dieses Mal sogar ein Plus an Chancen herauszuspielen und letztendlich als logischer Sieger ins Finale einzuziehen.
|
Ein gutes, allerdings typisch westafrikanisches Spiel (wenn auch nicht ganz so extrem wie das Viertelfinale Kamerun-Elfenbeinküste), für viele Europäer etwas gewöhnungsbedürftig.
1.H.:
Die 'Elefanten' aus der Elfenbeinküste demonstrierten erneut Flexibilität, in dem sie den Nigerianern eine angepasste Aufstellung und Strategie entgegensetzten.
Die Folge: Ein im Vergleich zum Viertelfinale KAM-CIV weniger auf harte physische Zweikämpfe dafür mehr auf Kreativität aufgebautes Spiel beider Mannschaften.
Die Nigerianer, die von ihrer Spielanlage und Spielermaterial etwas weniger flexibel sind, und deren Stil eher auf die Stärken als auf die Schwächen der ivorischen Verteidigung trifft, wiederum versuchten wie schon im bisherigen Turnierverlauf, das Spiel offenzuhalten um mittels einer brillianten Aktion dann zuzuschlagen.
Das gelang in der ersten Halbzeit nicht, stattdessen hatte die Elfenbeinküste fast alle
Torszenen, doch gelang es den Supereagles diese allesamt halbgefährlich zu halten.
2.H.:
Ein bevorzugtes Mittel Henri Michels gegen enge Räume sind weite Diagonalbälle, dies sah man schon 1998 bei Marokko gegen Norwegen. Die Elfenbeinküste hatte aufgrund mangelnder Enge (also mehr Raum vor als hinter der Viererkette) dies in der ersten Halbzeit nicht praktiziert.
Doch in der 47.Minute passierte zur Überraschung der Nigerianer genau das. Drogba hatte ein wenig zu viel Raum und war nicht mehr aufzuhalten. - 0:1
Die Idee gegen Nigeria zu null spielen zu wollen, ist etwas verwegen. Zuviel Potential haben die 'Supereagles' und zuviele brilliante Einwechselspieler können sie in das Spiel werfen.
Und so kam jetzt endlich Okocha und generierte sogleich einige gefährlichere Situationen.
Die Elfenbeinküste zog sich vorübergehend zu weit zurück, ein Spiel mit dem Feuer, welches schon im WM-Qualifikationsspiel gegen Kamerun misslungen war.
Doch man überstand dieses Mal auch Flanken sowie eine gefährliche Freistosssituation und spielte für einige Minuten am Ende sehr gut mit Ball und Uhr.
|
Print Version Verwandte Links:· Artikel von theshot
|
|
| |
|
| 0 Kommentare |
|
| | Für den Inhalt der Kommentare sind die Verfasser verantwortlich. |
|
|
|
|