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Südafrika: 1996 top, seitdem langsame kontinuierliche Abwärtsbewegung, Bevölkerung: wie Deutschland, Klubs: annähernd Spitze
Nach dem Überwinden der Apartheid schien Südafrika bestimmt dafür, eine afrikanische fussballgrossmacht zu sein: Talent und die finanziellen Mittel, eine seltene afrikanische Kombination und in der Mannschaft von 1996 eine gelungene Symbiose aus europäischem und afrikanischem Spiel.
Doch langsam aber stetig entwickelte sich das Potential der Mannschaft zurück. Administrative Ungeduld war hier aber nur eine Ursache. Die aus der südafrikanischen Liga hervorgehenden Jungspieler sind einfach schwächer als die oft in europäischen klubs ausgebildeten Westafrikaner und die ganz grossen Talente wie McCarthy und Nomvete konnten nie ganz die Erwartungen erfüllen, die an ihre europäischen Karrieren geknüpft wurden. Allzuoft kam es auch zu Konflikten über Abstellungen mit ihren Klubs. Für die lange seperiert von Restafrika lebenden Südafrikaner haben afrikanische Fussballspiele nicht so einen hohen Stellenwert im Vergleich zum europäischen Klubfussball wie für den rest des Kontinents.
Trotzdem ist Südafrika weiter eine gute Mannschaft, allerdings fehlen wieder einige Spieler im Aufgebot für Ägypten, so der starke Verteidiger Morris. Der charismatische Coach setzt auf junge Spieler aus der einheimischen Liga plus ein paar wenige Stars wie Zuma und McCarthy.
Wie schreibt der Kicker neuerdings in seinen Sonderheftprognosen so schön: Falls der Zusammenhalt im Team stimmt, eine gut vorbereitete Einheit auf einem geplflegten Rasen ebenso gepflegten Kombinationsfussball zelebrieren kann, dann ist Südafrika zur Stelle um talentiertere Gegner mit weniger Zusammenhalt zu überraschen und kann weit kommen.
wenn nicht, können sie schon an Guinea scheitern.
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