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Egypt
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Côte d'Ivoire


Autor: theshot (2006-01-18 01:29:47)
PREVIEWS > GROUP A     Tags:  
VORSCHAU > Gruppe A > Zusammenfassung
Gruppe 1
Ägypten
Elfenbeinküste
Marokko
Libyen

Hier haben wir bereits die erste Gruppe mit der Konstellation: mindestens ein Favorit wird ins Gras beissen. Gastgeber Ägypten, die nach Experten derzeit wahrscheinlich zweitstärkste Mannschaft Afrikas, die Elfenbeinküste, sowie das junge, extrem talentierte Team Marokkos treffen auf den Aussenseiter Libyen, der mindestens einem den Spass verderben könnte.
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Autor: theshot (2006-01-18 01:15:15)
PREVIEWS > GROUP A     Tags:  
VORSCHAU > Gruppe A > Ägypten
Ägypten: immer dabei, oft Sieger, Bevölkerung: wie Deutschland, Klubfussball: top
gypten, der Gastgeber, hat mit Sicherheit von der Spielanlage her eine der talentiertesten Mannschaften, zumindest was auch Spieler betrifft, die noch auf dem afrikanischen Kontinent spielen. Die Spitzenklubs werden seit Jahren von europäischen Trainern gecoacht und die Nationalmannschaft beherrscht das geordnete Zusammenspiel, wenn auch nicht mehr ganz so exzellent wie noch in der Zeit der Trainer Legende Gohary. Dafür hat man mit Mido einen echten europäischen Stürmerstar. Mit dem konstruktiven Spiel nach vorne brachte man nicht nur Kamerun die entscheidenden Punktverluste in der WM-Qualifikation bei, man sorgte auch bei dem späteren Gewinner Elfenbeinküste für arge Verlegenheiten in der Abwehr.
Dabei ist man taktisch flexibel und beherrscht, je nach Trainer, auch eingeübte Standardsituationen.
Schwächen haben die Ägypter mit ihren Nerven in entscheidenden Spielen. Dann wirken sie manchmal hilflos und treffen auch das Tor nicht mehr. Da könnte vielleicht Mido Abhilfe schaffen.
Die Ägypter haben, was Vorbereitungsspiele betrifft, das aufwändigste Programm angesetzt.
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Autor: theshot (2006-01-18 01:13:39)
PREVIEWS > GROUP A     Tags:  
VORSCHAU > Gruppe A > Libyen
Libyen: fast nie dabei, einmal fast erfolgreich (zu Hause), dann Lange unter UN-Embargo, Klub-fussball wenig bedeutend, Bevölkerung: wie Dänemark
Libyen, der Aussenseiter der Gruppe, kann nicht aus einem so grossen Spielerreservoir schöpfen. Man spielt aber sehr smart aus einer verstärkten Defensive ein präzises Konterspiel und sowohl Kamerun, die Elfenbeinküste und auch Ägypten hatten arge Schwierigkeiten mit den Libyern in der Qualifikation und verloren alle Punkte gegen sie.
Star auf dem platz ist Mittelfeldmann Tarek Al Taib, berühmt ist Libyens Fussball aber durch die schillernde Figur des Präsidentensohns Saadi Ghaddafi, der zwischenzeitlich Verbandspräsident war, sich mit Nummer 10 Ambitionen hier und da selbst einwechselte (technisch gut, läuferisch weniger), und einen Versuch sich im italienischen Profifussball einzukaufen, nach einer positiven Dopingprobe vorerst abbrechen musste.
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Autor: theshot (2006-01-18 01:12:10)
PREVIEWS > GROUP A     Tags:  
VORSCHAU > Gruppe A > Marokko
Marokko: meistens dabei, einmal Sieger, Bevölkerung: wie Polen, Klubfussball: mit Spitze
Die Welt ist ein sich wiederholender Kreislauf: Marokko war mal wieder eine der vielversprechensten und talentiertesten Mannschaften Afrikas mit einem jungen erfolgreichen Trainer. Ungeschlagen scheiterte man in der WM-Qualifikation am Angstgegner Tunesien und daran, dass dieser von einer FIFA-Strafe gegen Kenia profitierte, als beide unter ungleichen Voraussetzungen in Kenya antreten mussten bzw. durften.
Die Folge: der Trainer ging und Marokko beginnt wieder einmal von vorne. Ein déjà vu zum Jahr 2000, als die vielversprechende Mannschaft der WM 1998 nach einer Afrikacup Enttäuschung kurzerhand 'aufgelöst' wurde.
Jetzt kam mit Philippe Troussier ein nicht nur in Afrika bekannter Trainer an Bord, der die Marokkaner vor allem zur WM 2010 bringen sollte. Die Liason hielt ganze 2 Monate, bis man sich nach Meinungsverschiedenheiten wieder entzweite und ein einheimischer Klub-Meister-Trainer zunächst die Nachfolge übernommen hat.
Es ist also etwas unvorhersehbar ob eine eingespielte Truppe das Land aus seiner Fussballdepression erwecken kann, die die enttäuschten Erwartungen auf die WM 2006 ausgelöst haben, oder eine neu zusammengestellte Mannschaft erste Gehversuche unternehmen wird.
Auffällig sind die schnellen Stürmer, das Riesentalent Chamakh (Bordeaux), sowie die ebenfalls in Frankreich aktiven Zairi und Hadji, der jüngere Bruder des heute in Saarbrücken spielenden WM-Stars von 1998. Abwehrlegende Naybet (Jahrelang Erfolgsgarant bei Deportivo La Coruna) hatte zudem seine Rückkehr ins Team angeboten.
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Autor: theshot (2006-01-18 01:10:45)
PREVIEWS > GROUP A     Tags:  
VORSCHAU > Gruppe A > Elfenbeinküste
Elfenbeinküste: meist dabei, einmal Sieger, Bevölkerung und Fusballerfolge: wie Holland, Klubfussball: mit Spitze
Die Elfenbeinküste war schon immer eine der etabliertesten Mannschaften Afrikas, hatte schon immer Lospech und verpasste es meistens knapp, zu den ganz Grossen gezählt zu werden.
Mit zwei Ausnahmen: Der Africacupsieg 1992 in einem epischen Elfmeterschiessen gegen Ghana und die WM-Qualifikation 2006, als Kamerun in letzter Minute einen Elfmeter verschoss.
Sie spielen seit langem den aufregendsten Fussball, einer der dem romantischen Bild der Europäer vom afrikanischen Fussball vielleicht am nächsten kommt, wenn er auch mittlerweile mit den Idealen des europäischen Fussballs stark vermischt ist.
Wesentliche Grundlage für den aktuellen Erfolg ist eine in den 90er Jahren gegründete Fussballschule, die die Basis für die Breite gelegt hat, mit der der ivorische Fussball heute die Starfiguren, welche er zumindest in Afrika schon immer hatte, stabilisiert. Mehr als 30 Spieler aus dieser Schule bzw. deren beider Nachfolger spielen heute bereits in den Profiligen Europas.
Trainer Henri Michel würde sich lieber auf die WM konzentrieren, doch ein zweiter Afrikacupsieg wäre für das Land eine Riesensache. Allerdings wird er inzwischen geradezu erwartet, was die Sache nicht einfacher macht.
Die Stars sind weltbekannt: Didier Drogba von Chelsea, Kolo Touré von Arsenal.
Andere werden es noch werden, allen voran der Mittelfeldspieler Yaya Touré, der Bruder des Arsenal Spielers, derzeit bei Olympiakos Piräus. Oder Abräumer 'Maestro', Didier Zokora, angeblich von Europas Spitzenklubs von Turin über Madrid bis Manchester umworben, zumindest aber mit einem medientüchtigen Berater.
Weitere sind Riesenspieler: Aruna Dindane, Aruna Koné, die beiden Stürmer, Arthur Boka, der Roberto Carlos-Klon, oder Gilles Yapi Yapo, eine Art Thomas Hässler oder Pablo Aimar, vielleicht weniger dribbelstark, dafür mit klugen Pässen.
Nicht dabei ist derzeit das einst allergrösste Talent: Abdelkader Keita von Lille, dessen Karriere allerdings zwischenzeitlich im arabischen Wüstensand verlief, der auch nicht aus der oben erwähnten Schule stammt und hier und da durch Undiszipliniertheiten auffiel. Kann er irgendwann sein volles Potential abrufen, wird der ivorische Angriff zum Overkill.
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