 |
|  |
|
Autor: theshot (2006-02-19 22:44:22)
|
REVIEWS > Reviews by Team Tags: Südafrika
Rückblick: Südafrika
Südafrika war für viele die Enttäuschung und schlechteste Mannschaft des Turniers.
Wenn man gezielt mit jungen, unerfahrenen Spielern anreist, um diese aufzubauen, sollte man sich hinterher aber nicht gegen den eigenen Ansatz wenden und diese Mannschaft wieder total umschmeissen.
Doch genau das wird voraussichtlich passieren und das ist das eigentliche Ärgernis denn es dokumentiert die Inkonsistenz die vielen afrikanischen Aufbauversuchen innewohnt.
| |
Kommentare?
|
|
|
Autor: theshot (2006-01-22 21:56:20)
|
MATCHES AND RESULTS > GROUP C Tags: Südafrika
Gruppe C #2 Südafrika - Guinea 0:2(0:0)
Guinea schafften es ihren typisch westafrikanisxchen Stil den Südafrikanern aufzuzwingen.
Zusätzlich extrem defensiv orientiert machte man die Räume für Kombinationen eng und brachte die Südafrikner mit der eigenen Zweikampfstärke und Physis aus dem Rhytmus.
Geduldig spielte man nach vorne mit nur wenig Angreifern - ein starker Kontrast zu den zuvor zu sehenden Zambiern.
Das ungenaue Passspiel wurde mit individuellen Qualitäten in Zweikampf, Adaption, und Ball beherrschung ausgeglichen, aber auch der Abschluss war bevorzugt fest statt genau.
Nachdem Südafrika müde gekämpft war und das Spiel nach einem drögen 0:0 aussah, welchselte der französische Trainer den von den Kommentatoren schon sehnsüchtig erwarteten Sammy Bagoura ein, der auch nach kurzer Zeit einen Angriff zum 1:0 vollendete ('79).
Die grosse Schwäche wie schon seit Jahren hatte Guinea wieder auf der Torhüterposition, was zuvor schon fast das Unentschieden gekostet hätte. Auch der Rest der Defensive wurde nun nervös und die Konter schlecht und ungenau gespielt.
Trotzdem führte einer dieser Konter letztendlich doch zum schön herausgespielten 2:0 durch O.Bangoura ('88), einen von 5 Bangouras im Aufgebot.
Südafrika spielte mit seiner jungen 'Zukunfts-'Mannschaft, plus McCarthy Zuma und Nomvete. Es ist etwas unfair die Mannschaft nach diesem spiel zu beurteilen, denn Guinea war einer der vom Stil her undankbarsten Gegner, selbst auf Spielzerstörung ausgelegt und ohne Raum für die schnellen gegenangriffe der Südafrikaner einräumend.
Auffallend wa die schwache Ausnutzung der Freistossmöglichkeiten, die sich durch die strenge Regelauslegung des Schiedsrichters ergaben.
| |
mehr... | 2036 Kommentare
|
|
|
Autor: theshot (2006-01-18 00:57:45)
|
PREVIEWS > GROUP C Tags: Südafrika
VORSCHAU > Gruppe C > Südafrika
Südafrika: 1996 top, seitdem langsame kontinuierliche Abwärtsbewegung, Bevölkerung: wie Deutschland, Klubs: annähernd Spitze
Nach dem Überwinden der Apartheid schien Südafrika bestimmt dafür, eine afrikanische fussballgrossmacht zu sein: Talent und die finanziellen Mittel, eine seltene afrikanische Kombination und in der Mannschaft von 1996 eine gelungene Symbiose aus europäischem und afrikanischem Spiel.
Doch langsam aber stetig entwickelte sich das Potential der Mannschaft zurück. Administrative Ungeduld war hier aber nur eine Ursache. Die aus der südafrikanischen Liga hervorgehenden Jungspieler sind einfach schwächer als die oft in europäischen klubs ausgebildeten Westafrikaner und die ganz grossen Talente wie McCarthy und Nomvete konnten nie ganz die Erwartungen erfüllen, die an ihre europäischen Karrieren geknüpft wurden. Allzuoft kam es auch zu Konflikten über Abstellungen mit ihren Klubs. Für die lange seperiert von Restafrika lebenden Südafrikaner haben afrikanische Fussballspiele nicht so einen hohen Stellenwert im Vergleich zum europäischen Klubfussball wie für den rest des Kontinents.
Trotzdem ist Südafrika weiter eine gute Mannschaft, allerdings fehlen wieder einige Spieler im Aufgebot für Ägypten, so der starke Verteidiger Morris. Der charismatische Coach setzt auf junge Spieler aus der einheimischen Liga plus ein paar wenige Stars wie Zuma und McCarthy.
Wie schreibt der Kicker neuerdings in seinen Sonderheftprognosen so schön: Falls der Zusammenhalt im Team stimmt, eine gut vorbereitete Einheit auf einem geplflegten Rasen ebenso gepflegten Kombinationsfussball zelebrieren kann, dann ist Südafrika zur Stelle um talentiertere Gegner mit weniger Zusammenhalt zu überraschen und kann weit kommen.
wenn nicht, können sie schon an Guinea scheitern.
| |
mehr... | 3261 Kommentare
|
|
|  |
|
|