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IBAF Afrika-Cup 2006 Blog: Nigeria



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Autor: theshot (2006-02-19 22:36:56)
REVIEWS > Reviews by Team     Tags:  
Rückblick: Nigeria
Nigeria mit seinen jungen Rohdiamanten waren schnell die Lieblinge der Journalisten.
Im Gegensatz zu den anderen westafrikanischen Mannschaften konzentrierte man sich nicht so sehr darauf die Räume eng zu machen und das Spiel des Gegners einzudämmen.
Eher wie die Brasilianer 2002, hielt man das Spiel offen, um es dann im gegebenen Moment mit ein, zwei brillianten Momenten zu entscheiden.
Das gelang nicht immer, und nicht immer bekam man auch die Unterstützung der gegnerischen Abwehrreihen sowie beim 2:1 im Gruppenspiel über den Senegal.
Trotzdem eine Mannschaft, die eine grosse Zukunft haben könnte.
Der schnelle Martins vorne, der grossartige Obi Mikel als neuer Passgeber und der gigantische Taiwo mit seinen brachialen Schüssen von hinten links, waren die grossen Lichtpunkte neben dem gewohnt starken Yobo und dem überragenden Torwart Enyeama.
Ja, eine Mannschaft, die eine grosse Zukunft haben könnte.
Doch wie oft hat man das schon über die Nigerianer gesagt.
Der Selbstzerstörungsknopf ist immer mit eingebaut...

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Autor: theshot (2006-02-09 20:14:16)
MATCHES AND RESULTS > 3rd place playoff     Tags:  
Spiel um Platz 3: Nigeria - Senegal 1:0(0:0)
Beide Mannschaften mit einem unterschiedlichen Ansatz:
Während bei Nigeria bis auf die angeschlagenene Spieler die besten Elf begannen, bekamen bei Senegal alle Spieler aus der zweiten Reihe noch einen Afrikacup Auftritt.
Doch wer gedacht hätte, zwei Tage nach dem Halbfinale würden grössere Frische und Ergeiz der zweiten garnitur Senegals in der zweiten Halbzeit den Ausschlag geben sah sich getäuscht.
Nigeria wollte den Sieg und erspielte ihn sich. Das Tor erzielte Lawal.
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Autor: theshot (2006-02-05 01:14:19)
MATCHES AND RESULTS > QUARTER FINALS     Tags:  
Viertelfinale #3 Nigeria - Tunesien 1:1(1:1)/1:0) n.V. , E: 6:5
Erst in einem Elfmeterschiessen, in dem man schon fast hoffnungslos zurücklag, setzte sich Nigeria doch noch gegen überaus resistente Tunesier durch.
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Autor: theshot (2006-02-02 10:48:52)
MATCHES AND RESULTS > GROUP D     Tags:  
Gruppe D #5 Nigeria - Senegal 2:1(0:0)
Senegal schien das Spiel 80 Minuten unter Kontrolle zu haben, fiel dann aber plötzlich auseinander und hatte Glück, dass das Parallelspiel genauso endete, so dass Senegal mit nur 3 Punkten weiterkam..
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Autor: theshot (2006-01-29 20:41:45)
MATCHES AND RESULTS > GROUP D     Tags:  
Gruppe D#4 Nigeria - Zimbabwe 2:0(0:0)
Als Brasilien 2002 Weltmeister wurde hatten fast alle ihre Gegner anschliessend das Gefühl gegen die Sambafussballer jeweils ihr bestes Turnierspiel gemacht zu haben. Die Südamerikaner hatten den jeweiligen 'Spielpartner' nicht bekämpft sondern mitspielen lassen, um dann durch die grössere Klasse ihrer Spieler einfach mehr Tore zu schiessen.
Ähnlich verlief dieses Spiel. Nigeria, anders als Guinea, Ghana oder Senegal, liess seine Gegner mitspielen, und konzentrierte sich auf eigene Offensivaktionen. Folge: Zimbabwe mit seinen drei auffälligen Offensivakteuren Benjani, Luphala, und Kaondera (man of the match) überraschte durch gelungene Angriffszüge, hatte einige Chancen und verteidigte auch gut gegen die trotzdem ebenfalls ahnsehnlich agierenden Nigerianer.
Als diese mit zwei Auswechselungen nachlegten und mit Kanu und Nachwuchsstar Obi Mikel völlig andere Spielertypen auf die Zimbabwer losliessen, war es um deren Widerstand geschehen und zwei grossartig erzwungene Tore brachten die Entscheidung (Obodo '57, Mikel '61).
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Autor: theshot (2006-01-26 20:53:04)
MATCHES AND RESULTS > GROUP D     Tags:  
Gruppe D #1 Nigeria - Ghana 1:0(0:0)
Ghana, wie Guinea und Kamerun, ein Team, dessen Stil auf Zweikampfstärke und individuelle Qualitäten aufsetzt. Aus einer defensiven Grundformation wird der Gegner wenn in Ballbesitz bekämpft. Ist man selbst am Ball wird mit einer begrenzten Zahl Spieler angegriffen ohne dass dabei flüssige Kombinationen zur grossen Stärke gehören.
Um nicht ins offene Messer zu laufen ist der Gegner gezwungen, selbst pragmatisch und geduldig zu spielen, so dass die Spiele oft etwas zerfahren wirken, um dann plötzlich mit einigen wenigen Highlights zu glänzen.
Diese nehmen im Verlaufe des Spiels aber zu, denn die Konzentration der Möchtegern-Italiener (oder Möchtegern-Chelseas?) von der Goldküste lässt in zunehmenden Masse nach, genauso wie die der ohnehin etwas lockerer agierenden Nigerianer.
Da diese die grösseren Einzelkönner in ihrer Mannschaft haben entscheiden sie auch das Spiel für sich: Als nach 81 Minuten die Ghanaer schläfrig und ohne den Ball zu blockieren mit dem Torwart diskutieren ob sie eine Abwehrmauer stellen sollen, führt Nigeria den Freistoss schnell aus und Abwehrsupertalent und Taiwo hämmert die Kugel in Roberto Carlos Manier die lange Ecke.
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Autor: theshot (2006-01-18 00:52:53)
PREVIEWS > GROUP D     Tags:  
VORSCHAU > Gruppe D > Nigeria
Nigeria: eines der absoluten Topteams in Afrika, aber nur zweimal Sieger, bevölkerungsreichstes Land, Klubs: mit Spitze
Nigeria musste diesmal zahlen für die administrativen Probleme und atmosphärischen Störungen zwischen Funktionären, Politikern, Spielern und wechselnden Trainern. Hatte man 2002 noch in letzten Moment in der WM Qualifikation das eigentlich schwache und bei einer WM völlig fehl aufgehobene Liberia abgefangen, rettete das auch diemal wiederum leichte Los mit der Gruppe Angola und Zimbabwe die Nigerianer nicht mehr: wertvolle Punkte gingen in der Anfangsphase der Qualifikation verloren und die sicher eingeplanten 3 Punkte aus dem Heimspiel gegen Angola schrumpften zu einem als Angola, dass während der gesamten Qualifikation nur einen Auswärtssieg schaffte, den entscheidenen Punkt aus Nigeria mitnahm.
Schade für Jay Jay Okocha und die deutschen Fans.
Die mit Stars gespickte Mannschaft hat seit jeher mehr Talent als Ergebnisse und auch dieses Mal überschattet ein kleinerer Streit schon wieder die Vorbereitung: Torjäger Yakubo Ayegbeni will nicht unter Trainer Aguavoen spielen.
Werden nicht wieder Streiks und Verhandlungen über verschwundene oder zu niedrige Prämien die Teilnahme überschatten, ist mit Nigeria trotzdem zu rechnen. Qualität für einen Afrikacupsieger hat die Mannschaft genug. Ob die Fokussierung stimmt, wird neben dem Glück die entscheidene Komponente sein. Der Torwart, trotz der grossen Zahl an nigerianischer Fussballspieler, oft eine schwächer besetzte Position, könnte ebenfalls eine Rolle spielen.
Ansonsten: Taiwo, der kommende Abwehrsuperstar (Marseille), Yobo, starker Verteidiger aus Everton, aus der Premier League noch Okocha und Kanu, Martins von Inter Mailand, und und und...
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