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IBAF Afrika-Cup 2006 Blog: Marokko



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Autor: theshot (2006-02-19 22:50:10)
REVIEWS > Reviews by Team     Tags:  
Rückblick: Marokko
In einer Gruppe mit den späteren Finalisten, war es klar, dass eine der grossen Mannschaften mit einer Enttäuschung nach Hause fahren würde.
Und Marokko hatte dafür die besten Voraussetzungen: Nach der ungeschlagenen Qualifikation hatte man den Trainer gewechselt doch wenige Tage vor dem Turnier hatte man sich auch von Nachfolger Philippe Troussier schon wieder getrennt.
Dabei spielten die Marokkaner gar nicht so schlecht wie es das spätere Endergebnis aussagte: in den ersten beiden Spielen spielte man auf Augenhöhe mit der Elfenbeinküste und Ägypten.
Im dritten Spiel gegen Libyen trat das Problem der Mannschaft aber deutlich zu Tage: Es mangelte an konstruktivem und zwingenden Spiel aufs Tor und trotz Sturmstar Chamakh der Verwertung der eher wenigen Chancen.
So musste man ohne Torerfolg (0:1, 0:0, 0:0) trotz nur einer Niederlage doch sehr enttäuscht nach Hause fahren.

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Autor: theshot (2006-01-29 20:44:14)
MATCHES AND RESULTS > GROUP A     Tags:  
Gruppe A #6 Marokko - Libyen 0:0(0:0)
Kommentare?

Autor: theshot (2006-01-18 01:12:10)
PREVIEWS > GROUP A     Tags:  
VORSCHAU > Gruppe A > Marokko
Marokko: meistens dabei, einmal Sieger, Bevölkerung: wie Polen, Klubfussball: mit Spitze
Die Welt ist ein sich wiederholender Kreislauf: Marokko war mal wieder eine der vielversprechensten und talentiertesten Mannschaften Afrikas mit einem jungen erfolgreichen Trainer. Ungeschlagen scheiterte man in der WM-Qualifikation am Angstgegner Tunesien und daran, dass dieser von einer FIFA-Strafe gegen Kenia profitierte, als beide unter ungleichen Voraussetzungen in Kenya antreten mussten bzw. durften.
Die Folge: der Trainer ging und Marokko beginnt wieder einmal von vorne. Ein déjà vu zum Jahr 2000, als die vielversprechende Mannschaft der WM 1998 nach einer Afrikacup Enttäuschung kurzerhand 'aufgelöst' wurde.
Jetzt kam mit Philippe Troussier ein nicht nur in Afrika bekannter Trainer an Bord, der die Marokkaner vor allem zur WM 2010 bringen sollte. Die Liason hielt ganze 2 Monate, bis man sich nach Meinungsverschiedenheiten wieder entzweite und ein einheimischer Klub-Meister-Trainer zunächst die Nachfolge übernommen hat.
Es ist also etwas unvorhersehbar ob eine eingespielte Truppe das Land aus seiner Fussballdepression erwecken kann, die die enttäuschten Erwartungen auf die WM 2006 ausgelöst haben, oder eine neu zusammengestellte Mannschaft erste Gehversuche unternehmen wird.
Auffällig sind die schnellen Stürmer, das Riesentalent Chamakh (Bordeaux), sowie die ebenfalls in Frankreich aktiven Zairi und Hadji, der jüngere Bruder des heute in Saarbrücken spielenden WM-Stars von 1998. Abwehrlegende Naybet (Jahrelang Erfolgsgarant bei Deportivo La Coruna) hatte zudem seine Rückkehr ins Team angeboten.
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