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Autor: theshot (2006-02-19 22:46:39)
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REVIEWS > Reviews by Team Tags: Togo
Rückblick: Togo
Irgendwie Heimspiele in Lomé oder Auswärtsspiele gegen schwache Gegner zu gewinnen, war mit viel Engagement möglich.
Beim Afrikacup sind die Gegner besser vorbereitet und auf einem anderen Level.
Togo war von Träumern schon zum neuen Senegal propagiert worden, doch man verkannte, dass es sich bei Togo um eine Ansammlung von zweitklassigen Spielern handelt, anders als beim Senegal 2002.
Wenn dann die einmalige Fokussierung der Qualifikation verloren geht, das Team schlecht vorbeireitet anreist, die Egos in der Sonne des Erfolgs nicht mehr an einem Strang sondern gegeneinander wirken (Star Adebayor und Coach Keshi), dann passiert das, was dem Togo in Ägypten passierte (0:2, 0:2, 2:3).
Schlechte Aussichten für die WM, bei der die Gegner noch besser vorbereitet sein werden.
Schlechte Aussichten auch für Coach Keshi, der wahrscheinlich für die Fehler anderer bezahlen wird.
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Autor: theshot (2006-01-26 22:32:37)
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MATCHES AND RESULTS > GROUP B Tags: Togo
Trubel bei Togo und Congo DR
Nach dem Spiel Togo-Congo DR wurde bekannt, dass es in beiden Lagern Probleme gegeben hatte:
Bei Togo war ein Streit zqischen Star Adebayor und Coach Keshi die Ursache, dass Adebayor nur 30 Minuten spielte und dann seine Abreise ankündigte.
Letztlich blieb er 'auf Anordnung seiner Mutter'.
Beim Congo drohte der obligatorische Streik wegen der nichtgezahlten Prämien, man entschied sich wie immer anders, und erhielt 10 Minuten vor dem Spiel auch einen ermutigenden Anruf von Präsident Joseph Kabila, dem Sohn des 2001 ermordeten Laurent-Desiré Kabila.
(Über dessen Hintergrund empfielt sich dann in Wikipedia nachzulesen)
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Autor: theshot (2006-01-22 01:51:48)
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MATCHES AND RESULTS > GROUP B Tags: Togo
Gruppe B #2 Togo - Congo DR 0:2(0:1)
Ein unterhaltsames Spiel zwischen zwei Mannschaften mit Schwächen und Stärken, von denen die DR Congo das schönere Kombinationsspiel zeigte, mehr Chancen herausspielte und die grössere Team-Vision hatte.
Beeindruckend wie die Spieler aus heimischen Klubs oder europäischer 2.Liga zusammen mit ihrem inspirierenden Kapitän Lualua kombinierten und Chancen herausspielten. Zu viele wurden allerdings auch vergeben.
Und die Abwehr liess ebenso erschreckenviele leichte Chancen für Togo zu, die diese genauso erschreckend nicht nutzen konnten.
Letztlich erzielte die DR Congo doch noch die verdienten Tore durch Mputu ('45) und Lualua ('64) und traf noch zweimal den Pfosten.
Togo spielte 60 Minuten ohne Hoffnungsträger Adebayor, der sich angeblich den Magen verdorben hatte. Diese entpuppte sich aber als Streit zwischen Coach Keshi und dem Spieler.
Es zeigte sich in diesen letzten 30 Minuten dass die Abwehrspieler der DR Congo sehr klein sind und Eckbälle und Freistössflanken vermeiden müssen. Adebayor konnten sie nur schwer aufhalten.
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Autor: theshot (2006-01-18 01:06:26)
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PREVIEWS > GROUP B Tags: Togo
VORSCHAU > Gruppe B > Togo
Togo: erst in den letzten jahren fast regelmässig dabei, Bevölkerung: wie Dänemark, Klubfussball: bedeutungslos
Es gibt eigentlich keinen anderen ersichtlichen Grund für den Erfolg des Togo als den Trainer Stephen Keshi. Der Nigerianer hat die panischen versuche der Funktionäre, eine erfolgreiche Nationalmannschaft zu bekommen, kanalisiert und aus einer dünnen Spielerdecke eine erfolgreiche Einheit geformt. Die Zahl der Erstligaspieler in europäischen Ligen ist gering, die togolesische Liga bedeutungslos und so werden viele Akteure aus französischer 2. oder 3. Liga rekrutiert. Insofern ist der immer wieder gezogene Vergleich mit Senegal überdimensioniert.
Es gibt einen Star, Adebayor, Stürmer vom AS Monaco, sowie einen in Deutschland bekannten Spieler, Cherif Maman Touré. Nicht das dieser auf dem Bundesligarasen bekannt wurde. Er machte Schlagzeilen, als er als 17-jähriger Asylant von Eintracht Frankfurt im Bus ins Trainingslager geschmuggelt wurde, damit die Konkurrenz nicht mit ihm sprechen konnte, ein Straftatbestand für den wahrscheinlich Ahnungslosen. Er ging danach nach Frankreich, wo er auch noch heute spielt.
Er ist nicht zu verwechsen mit dem deutschen Bezirksligaspieler ähnlichen Namens, dessen Geschichte boulevardesk in den deutschen medien ausgeschlachtet wurde und der weder beim Afrikacup noch bei der WM dabeisein wird, es sein denn seine Teilnahme wird von einem deutschen Boulevardmedium 'finanziert', was durchaus denkbar ist
Dass die jüngst heile Welt des Togo beim Afrikacup ohnehin schon wieder in Gefahr ist, zeigt die Kritik, die Trainer Keshi öffentlich an den vorbereitungen äusserte, sowie die überzogene Erwartung die unter anderem Bashiru Salou mit seiner Halbfinalerwartung äusserte. Schon einmal wurde ein verbandskritischer Trainer Togos nach nur einem Spiel beim Afrikacup gefeuert. Bei Stephen Keshi wäre dies eine desaströse Entscheidung.
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